Schmerzlinderung durch manuelle Therapien

Die Beeinflussung von Schmerzen mit chemischen Stoffen ist nur eine Möglichkeit. Blockaden können auch manuell, also buchstäblich mit den Händen gelöst werden, das heißt mit Massagen, Lymphdrainage, Tapping oder sogar mit Streicheln. Früher war den Menschen die starke schmerlindernde Kraft der Berührung bewusst. Schon bei Babys sorgt die Mutter dafür, dass eine Beule durch einen Kuss oder Streicheln schnell nicht mehr weh tut. „Mama, gib mir deine Hand, damit es nicht so weh tut“, haben wir als Kind bei einem Arztbesuch gebeten. Wann ist dieses Bewusstsein über die Heilkraft der Berührung in Vergessenheit geraten? Warum geben wir unseren Kindern heute Tabletten zu schlucken und warten ab, bis die Medizin das Problem löst?

 

Viele manuelle Techniken haben nachweislich eine therapeutische, schmerzlindernde Wirkung. Die Physiotherapie ist auch Bestandteil der Schulmedizin, aber es mangelt ihr an Personal und Geld, leider sogar mit sinkender Tendenz.

Diese Behandlungsmethoden sind immer schwerer zugänglich, obwohl die Wirksamkeit der physiotherapeutischen Techniken messbar ist und mit einer guten Behandlung das Risiko chronischer Schmerzen und damit der Verlust der Vitalität und die Belastung des Körpers durch chemische Schmerzmittel verhindert werden können. Die Lobbyarbeit der Pharmaindustrie pumpt immer mehr Geld in die Beseitigung von Problemen durch die Einnahme von Arzneimitteln, aber immer weniger in Physiotherapien und andere Formen der manuellen Hilfe.

 

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