Säen oder „begraben“ Sie Ihre Pflanzensamen?

Haben auch Sie Probleme bei der Aussaat von Gewürzen? Warum keimen sie nicht? War das Saatgut schlecht? Benötigen die Samen spezielle Bedingungen? Oder wurden sie von Schnecken gefressen?

Die Antwort lautet: Sie haben die Samen nicht gesät, sondern begraben. Die meisten Kräuter gehören zur Gruppe der Lichtkeimer. Das heißt, um keimen zu können, dürfen sie nicht mit Erde bedeckt sein. Diese Pflanzen lieben den direkten Kontakt mit der Sonne von Anfang an. Die Strahlen des Lichts erwecken Sie zum Leben und fördern ihr Wachstum.

Die Liste der Lichtkeimer ist sehr lang und umfasst unter anderem Petersilie, Sellerie, Fenchel, Kümmel, Basilikum, Kamille, Bohnenkraut, den Roten Sonnenhut, Ringelblumen, Oregano…

Diese Samen werden einfach ausgestreut und leicht an den gut angefeuchteten Boden gedrückt. Decken Sie sie dann mit einem Deckel oder einer Plastikfolie ab, damit sie nicht austrocknen, oder sprühen Sie sie regelmäßig ein. Bei den meisten Lichtkeimern dauert die erste Entwicklungsphase sehr lang, daher ist Februar/März der richtige Zeitpunkt, damit die Pflänzchen geschützt aufwachsen, bis sie Mitte Mai bereit sind für das Leben im Freien.

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