Richtig Trinken – mit Salzlösung

Technisch gesehen enthält unser Körper sehr viel Wasser, allerdings ist das kein reines Wasser, sondern eine Salzlösung. Soll unser Körper normal funktionieren, Energie produzieren, elektromagnetische Schwingungen senden und empfangen und ähnliche Aufgaben erfüllen, müssen wir dafür sorgen, dass in unserem Wasser immer ausreichend Elektrolyte vorhanden sind. Wahrscheinlich wissen Sie, dass im Krankenhaus als Erste-Hilfe-Maßnahme häufig eine Infusion gelegt wird. Sicherlich haben Sie schon von Fällen gehört, in denen ältere Menschen ins Krankenhaus gebracht wurden, weil sie sich sehr schwach fühlten, dort einige Infusionen erhielten und plötzlich wie neu geboren waren. Vielleicht sind auch Sie davon überzeugt, dass eine Infusion ein komplizierter Vitamin- und Mineralstoff-Cocktail ist, eine Art Superfood, das direkt in die Adern gespritzt wird und „Flügel verleiht“ – leider müssen wir Sie dann enttäuschen. Eine Infusion ist lediglich Wasser mit einer 0,9-prozentigen Lösung aus Natriumchlorid (einfach gesagt: Kochsalz), was heißt, dass diese sogenannte physiologische Kochsalzlösung den gleichen osmotischen Druck wie unser Blutplasma hat.

Ein Mensch kommt also ins Krankenhaus, weil er meint, schon mit einem Fuß im Grab zu stehen, dort bekommt er einen Liter Wasser mit 9 g Salz und schon erstrahlt er wieder in voller Blüte. Warum handeln wir also nicht schon viel früher, wenn es doch so einfach ist? Müssen wir wirklich auf einen Zusammenbruch warten und ins Krankenhaus eingeliefert werden, um dort mit Wasser und Salz versorgt zu werden? Manchmal ist es am schwierigsten, die einfachsten Dinge zu verstehen. Wenn wir jedoch erst einmal erkennen, dass Dehydration und Elektrolytverluste einen Energiemangel hervorrufen und alle Prozesse im Körper verlangsamen, können wir uns ganz einfach selbst helfen. Fühlen wir uns müde, ist der erste Gedanke häufig: „Ich brauche einen Kaffee, grünen Tee oder ein anderes belebendes Getränk“. Aber versuchen Sie es doch das nächste Mal mit einem Glas Wasser, in das Sie einen Teelöffel Salzlösung einrühren.

Salzlösung herstellen

Für die Herstellung von Salzlösung empfehlen wir die Verwendung großer Himalayasalzkristalle. Diese Kristalle werden nämlich nicht mechanisch zerkleinert und sind deshalb die reinste Salzquelle auf unserem Planeten. Gleichzeitig handelt es sich hier um Kristallstrukuren, bei denen die meisten Mineralstoffe in sogenannter kolloidaler Form gelöst werden, was für unseren Körper am besten ist. Steinsalz besteht aus viel größeren Kristallen, die beim Transport durch das Körpergewebe „Verstopfungen“ auslösen können.

Neben den Salzkristallen benötigen Sie noch Wasser. Salz erreicht in Wasser eine maximal 26-prozentige Sättigung, was heißt, dass Sie etwa vier Liter Wasser brauchen, um ein Kilogramm Salz aufzulösen. Verwendet man für die gleiche Salzmenge weniger Wasser, bleibt ein Teil des Salzes ungelöst. Gibt man mehr Wasser hinzu, entsteht eine verdünnte Salzlösung, die nicht so lange haltbar ist. Wie also kommen Sie zum richtigen Verhältnis, ohne lange wiegen und abmessen zu müssen? Ganz einfach: Geben Sie beliebig viele Himalayasalzkristalle in ein großes Einmachglas, füllen Sie das Glas mit sauberem Wasser auf und lassen Sie das Ganze einen Tag lang stehen. Das Salz wird bis zur maximalen Sättigung des Wassers gelöst und das übrige Salz bzw. die Salzsteine bleiben ungelöst. Es ist am praktischsten, die gewonnene Salzlösung in eine kleinere Flasche zu füllen, mit der die Lösung beim Salzen von Speisen und Getränken leichter dosiert werden kann. Die verbleibenden, nicht gelösten Steine können dann erneut mit frischem Wasser aufgegossen werden. Mit der Zeit werden Sie selbst ein Gefühl dafür bekommen, wie viele Kristalle für Ihr Wasserglas notwendig sind, damit das richtige Verhältnis entsteht. Bei der Verwendung der Salzlösung sollten Sie berücksichtigen, dass vier Teelöffel Salzlösung so salzig sind wie ein gestrichener Esslöffel Salz.

Mehr über die Bedeutung des richtigen Trinkens für ein gesundes Gehirn lesen Sie in unserem Buch „Die Heilkraft der Gewürze für ein bessers Gedächtnis“.

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