Mit Maske (über)leben

Sind Masken eher ein Schutz oder ein Hindernis? Experten können sich immer noch nicht darauf einigen, ob Masken gesundheitsfördernd oder gesundheitsschädlich sind.

Analysen beweisen beides. Es ist wahr, dass Masken die Übertragung von Tröpfchen vermindern, die Träger von Viren sein können, aber es stimmt auch, dass ein längeres Tragen von Masken die Qualität der eingeatmeten Luft verschlechtert und die Sättigung des Körpers mit CO2 erhöht.

Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, dass mir nach nur wenigen Minuten Masketragen das Atmen schwerfällt, meine Brille beschlägt und die Temperaturregulierung meines Körpers gestört ist. Als ich einmal gezwungen war, drei Stunden lang eine Maske zu tragen, bekam ich Kopfschmerzen. Wie ergeht es da erst Kassierern, Fahrern, Medizinern und Pflegepersonal, die gezwungen sind, den ganzen Tag eine Maske zu tragen?

In der aktuellen Situation stellt sich nun nicht mehr die Frage, ob wir eine Maske tragen sollen, sondern wie wir sie tragen und dabei gesund bleiben können.

Ein zusätzliches Risiko, dem leider viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird, ist die Tatsache, dass nur sehr wenige Menschen tatsächlich saubere Masken verwenden. Im Gegenteil: Die Masken werden in Hosentaschen und Handtaschen gesteckt, liegen im Auto und sind oft nur ein „Staubfänger“, auf dem sich zusätzlicher Schmutz sammelt, den wir dann in die Nase bringen.

Verantwortungsvoll, effektiv und gleichzeitig praktisch?

Da nicht vorgeschrieben ist, welche Art von Maske getragen werden muss, können Sie bei längerem Tragen eine Maske verwenden, die nicht zu dicht gewebt ist und eine normalere Atmung ermöglicht. In einer riskanteren Umgebung setzen Sie natürlich eine stärkere Maske auf.

Ein weiterer praktischer Tipp, der dem Körper hilft, trotz der Maske eine bessere Luftqualität zu erzielen, besteht darin, die Maske mit ätherischem Öl zu beduften. Natürlich darf das ätherische Öl nicht direkt auf die Maske aufgetragen werden, da der Geruch schnell zu stark und wahrscheinlich auch störend oder sogar schädlich wird. Aber es gibt zwei einfache Möglichkeiten, eine Maske zu aromatisieren:

Variante 1

Mit dem unteren Rand der Maske ganz leicht die Flaschenöffnung des ätherischen Öls streifen, um eine minimale Menge des ätherischen Öls auf die Maske aufzutragen.

Variante 2

Die Maske in einem Brillenetui aufbewahren, in das einige Tropfen ätherisches Öl getropft wurden. Die Maske absorbiert den Duft genau in der richtigen Menge, um leichter atmen und gleichzeitig die Wirkung der Aromatherapie genießen zu können.

Die ätherischen Öle sind starke Desinfektionsmittel und wirken sowohl gegen Viren als auch gegen Bakterien. Für die zweite Variante brauchen Sie (mindestens) zwei Masken – die eine wird getragen, während sich die andere im „Duftbad“ befindet.

Die Vorteile des ätherischen Öls enden hier jedoch nicht. Einige ätherische Öle, insbesondere Rosmarin, fördern die Durchblutung und die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Nach dem Inhalieren von Rosmarinduft für 20 Minuten konnte in einer Studie eine erheblich verbesserte Durchblutung des Gehirns und der Nährstoffversorgung festgestellt werden (Chemical Senses, 1994; 19 (4): 359-364). Deutsche Wissenschaftler haben außerdem bestätigt, dass ätherisches Rosmarinöl eine stimulierende Wirkung auf das zentrale Nervensystem hat, was sich in einer verbesserten Atmung und gesteigerten motorischen Fähigkeiten äußert (Planta Medica, 1987; 53: 315-319).

Das Interesse an der Aromatherapie mit ätherischem Rosmarinöl stieg nach der Veröffentlichung der Ergebnisse einer Studie der University of Northumbria in Newcastle stark an. Sie Studie zeigte, dass Teilnehmer, die Tests in einem aromatisierten Raum absolvierten, 60-75 % erfolgreicher waren als die Vergleichsgruppe in einem „geruchsneutralen“ Raum. Probieren Sie es doch einmal aus, Ihren Schulkindern einen kleinen Tropfen ätherisches Rosmarinöl auf das T-Shirt zu geben.

Neben Rosmarin sind auch die ätherischen Öle aus Eukalyptus und Lorbeer gegen Viren sehr hilfreich. Wenn ich unter Menschen bin, trage ich anstelle von Parfüm normalerweise eines dieser ätherischen Öle auf den Schal auf, um eine unsichtbare antimikrobielle Barriere zu schaffen und gleichzeitig das Gehirn zu unterstützen.

Autorin: Živa Žagar

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