Ich leide an Frühjahrsmüdigkeit. Lässt sich da mit Gewürzen etwas machen?

Sie möchten gerne tausend Dinge tun, aber der Körper macht nicht mit? Ihre Frühjahrsmüdigkeit können Sie mit einigen Gewürzen bekämpfen.
Die Liste der Gewürze, die uns die Lebensenergie zurückschenken, ist sehr lang. Für die genaue Auswahl ist es deshalb wichtig zu wissen, wo der Grund für die Müdigkeit liegt.

Wenn der Grund für die Müdigkeit eine Ansammlung von sauren Stoffwechselprodukten ist, die sich im Körper breit machen, ist der Bärlauch die richtige Lösung. Durch seine knoblauchähnlichen Inhaltsstoffe (Alliin, das zu Allicin umgewandelt wird) hat der Bärlauch einen positiven Einfluss auf den Kreislauf, er reinigt das Blut und senkt den Cholesterinspiegel Er wird auch bei Eisenmangel und für eine bessere Funktion des Gehirns empfohlen. Er hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit und ist außerdem ein Aphrodisiakum.

Wenn Sie zu den Menschen gehören, bei denen Schläfrigkeit und starke Müdigkeit vor allem nach den Mahlzeiten auftreten, können Sie sich mit Rosmarin helfen. Dazu getrockneten oder frischen Rosmarin mit Salz zerreiben und damit die Speisen würden, nach denen Sie sich müde fühlen. Rosmarin können Sie auch als Tee genießen. Rosmarintee wird auf die gleiche Weise wie grüner Tee zubereitet: Eine Prise Rosmarinblätter mit 70 °C heißem Wasser übergießen und 5 Minuten ziehen lassen.

Greeting the new dayFühlen Sie sich durch ständiges Grübeln und mentale Anspannung ausgelaugt, sind Lavendel oder Lorbeer die richtige Wahl. Am besten verwenden Sie das ätherische Öl, Sie können die Gewürze aber auch zum Verfeinern von Speisen verwenden. Haben Sie schon einmal ausprobiert, wie gut Lavendel zu Teemischungen passt? In der Aromatherapie wird Lorbeeröl auch bei Erschöpfungszuständen, Gedächtnisstörungen, Depressionen und überall dort angewandt, wo eine schnelle Regeneration des Körpers gefördert werden soll.

Bald steht auch das Basilikum wieder zur Verfügung. Es kommt gerade im rechten Augenblick, um in unserem Körper und Geist für Ordnung zu sorgen.
Schon der griechische Arzt Dioscurides, der im 1. Jahrhundert das wichtigste pharmazeutische Werk der Antike verfasste, beschrieb die Wirkung der Pflanze als „reinigend auf den Kopf“. Die besondere Komposition der Duftstoffe des Basilikums belebt den Körper, fördert die Konzentration und hilft bei geistigen Belastungen sowie Erschöpfung.

Auch Koriandersamen sind eine willkommene Hilfe. Da das ätherische Korianderöl die Funktion von Herz, Kreislauf-, Lymph- und Nervensystem harmonisiert, wird es heute auch in der Aromatherapie als natürliches Adaptogen eingesetzt. Diese Stoffe helfen dem Körper, sich an Stresssituationen anzupassen, was sich dann in weniger Erschöpfung, selteneren Kopfschmerzen, besserem Schlaf und einer gesteigerten Konzentration zeigt.

Die Heilkräfte aller aufgeführten Gewürze sind im Buch „Eine Prise Gesundheit“ detailliert beschrieben. Ab August können Sie dann auch den zweiten Teil dieser Trilogie lesen: „Eine Prise Weisheit“. Darin werden Sie noch weitere nützliche Gewürze bei Müdigkeit kennenlernen: Zitronengras, Safran, Melisse, Galgant, Ysop und Bockshornklee.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *