Rosmarin macht den Tag heller!

RosmarinIm Rosmarin steckt die Energie der aufgehenden Sonne, und so weckt schon sein Duft unseren Körper und stärkt ihn für einen neuen Tag. Insbesondere, wenn Sie mit dem Gefühl erwachen, dass ihnen etwas fehlt, können Sie den Rosmarin verwenden, um schneller zu sich selbst zu finden.

Fühlen Sie sich im Kopf irgendwie grau, feucht und müde, ist die wohltuende Wirkung des Rosmarins ganz besonders wertvoll. Schon unsere Vorfahren wussten, dass Rosmarin gut für die Erinnerung und die Liebe ist. Aus diesem Grund wurden Neuvermählte mit Rosmarinzweigen geschmückt und man legte Rosmarin in Babywiegen, aber auch in den Sarg eines Verstorbenen.

Die moderne Wissenschaft bestätigt mit neuen Methoden das Wissen unserer Vorfahren.

Rosmarin für das Gedächtnis

Die Wissenschaft bestätigte, dass Rosmarin tatsächlich das Gehirn beeinflusst. Inhaliert man einen Auszug aus 1,8-Cineol, von dem Rosmarin sehr viel enthält, erhöht sich schon nach 20 Minuten die Gehirndurchblutung. Der Auszug hat einen positiven Einfluss auf zahlreiche körperliche und geistige Funktion und wirkt antidepressiv (Chemical Senses. 1994; 19(4): 359-364).

Obwohl der genaue Wirkmechanismus noch nicht bekannt ist, erwies sich die Rosmarinsäure als vielversprechende Prävention gegen die Alzheimerkrankheit und in einigen Fällen wurde seine therapeutische Wirkung sogar nachgewiesen. Bei der Alzheimerkrankheit akkumuliert sich Plaque von Amyloid-Proteinen und hemmt die Kommunikation mit den Nervenzellen. Im gesunden Gehirn zerfällt das beta-Amyloid-Protein und wird ausgeschieden. Die Rosmarinsäure verhindert die Ablagerung von amyloidem Plaque und bewirkt den Abbau von schon entstandenem Plaque. Man könnte sagen, dass Rosmarin bei der regelmäßigen Entfernung von Rückständen aus dem Gehirn hilft und sie dadurch in Form hält.

Auch Acetylcholin ist für eine gute Kommunikation zwischen den Nervenzellen wichtig. Rosmarin enthält mindestens fünf antioxidative Stoffe, die den Abbau von Acetylcholin hemmen, das bei der Alzheimerkrankheit ohnehin schon in zu geringen Mengen vorhanden ist. In der gleichen amerikanisch-japanischen Studie wurde nachgewiesen, dass Carnosolsäure die Gedächtnisfunktion verbessert und das Gehirn vor oxidativen Prozessen schützt und folglich das Risiko auf für andere neurodegenerativen Krankheiten wie Schlaganfall, Parkinsonkrankheit und ALS (Amyotrophe Lateralsklerose, eine Krankheit der motorischen Gehirn- und Rückenmarkszellen) senkt (Journal of Neurochemistry. 2008; 104 (4): 1116-1131).

Schlechte Laune wegen Pilzen?Rosmarin2

Alfatoxine und andere Nervengifte verursachen starke Stimmungsschwankungen, Schwierigkeiten mit dem Kurzzeitgedächtnis und Müdigkeit, die von Ärzten fälschlicherweise als unterschiedliche Formen von Depressionen und andern Störungen diagnostiziert werden. Vielleicht benötigen Sie anstellte von Antidepressiva nur Rosmarin? Rosmarin erwies sich als sehr erfolgreich bei der Hemmung von Candida albicans und der gefährlichen Schimmelpilze Aspergillus niger (Journal of Food Protection. 2005; 68(4): 790-779).

In einem in-vivo-Versuch untersuchte man Menschen mit verschiedenen Krebserkrankungen und Lungenentzündungen, die gleichzeitig auch an einer Candidose litten. Ihr Immunsystem war stark geschwächt aufgrund der Einnahme zahlreicher zytotoxischer Medikamente, Antibiotika und Corticosteroide. Mit einem Bauwolltuch wurde ihnen fünfmal täglich eine wässrige Emulsion aus ätherischem Rosmarinöl aufgetragen. Die Patienten reagierten vorher nicht auf das synthetische Standardarzneimittel gegen Pilzinfektionen Nystatin®. Durch die Anwendung von verdünntem ätherischem Rosmarinöl verschwand die Candida innerhalb von nur 2 bis 4 Tagen (Indian Journal of Experimental Biology. 1979; 72 (7): 175-176)!

Müdigkeit durch Stress?

Viele der heutigen Probleme mit dem Wohlbefinden stammen von chronischem Stress und Erschöpfung. Auch in diesem Bereich kann Rosmarin eine große Hilfe sein. Versuche zeigten, dass das Inhalieren von 10-fach verdünntem ätherischen Rosmarinöl das Stresshormon Cortisol reduziert, denn es aktiviert im Körper das System, das freie Radikale fängt und oxidativen Stress verhindert (Psychiatry Research. 2007; 150 (1): 89–96).

Starker Kreislauf, weniger Depressionen!

Rosmarin kann in Form von Tee, als Gewürz oder als Tinktur bei zahlreichen Problemen angewandt werden. Schon in der traditionellen chinesischen Medizin wusste man, dass Rosmarin als Nahrungsmittel das Qi von Herz, Lunge und Milz stärkt, das Qi des dreifachen Erwärmers aktiviert und Kälte vertreibt.

Rosmarin aktiviert das Herz und den Kreislauf, reinigt die Leber und verbessert die Blutzirkulation. Aus diesem Grund tut er allen gut, die an niedrigem Blutdruck leiden.

Eine Tasse Rosmarintee, die Zugabe von Rosmarin als Gewürz oder die Einnahme in Form eines Auszugs oder einer Tinktur gibt neue Kraft und setzt Energie frei.

Wenn Sie kalte Hände oder Füße haben, können Sie sich helfen, indem sie Rosmarinzweige in Öl einlegen (oder einige Tropfen ätherischen Rosmarinöl in ein Basisöl mischen) und mit diesem Öl die Beine einreiben.

Rezept: Rosmarintee

Rosmarintee ist ein belebendes Getränk. Übergießen Sie einen halben Teelöffel Rosmarin mit einer Tasse heißem Wasser (etwa 70 °C, ähnlich wie bei grünem Tee) und lassen Sie ihn zwei Minuten ziehen. Dann das Getränk abgießen und jeweils morgen eine Tasse davon trinken. Auf diese Weise wird zu niedriger Blutdruck reguliert und eine schlechte Durchblutung verbessert.

Das Rosmaringetränkt kann über ein bis zwei Wochen getrunken werden. Dann sollte die Kur beendet werden, dann nach dieser Zeit hat der Körper sein natürliches Gleichgewicht wieder hergestellt. Danach sollte dieses Getränk nur ab und zu eingenommen werden.

 

Eine lange Liste, nicht wahr?

Mehr über die antibakterielle Wirkung des Rosmarins und über seine helfende Kraft für die Leber, bei Rheuma und Gicht, seine wohltuende Wirkung bei der Verdauung und dem Schutz des Körpers vor Giften lesen Sie im Buch „Eine Prise Gesundheit“.